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Sonntag, 05.02.2012  
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BONitSuite Sonderfunktion Schankanlagen Anbindung


Wichtige Anmerkung zu Beginn:
Die Einbindung einer Schankanlage in BONitSuite ist nur rudimentär vorhanden und wird von uns nicht aktiv angeboten. Die Anbindung ist meist zu komplex, um diese vom Kunden selber durchführen zu lassen. Wir geben daher keinen Support auf die Selbstinstallation der Schankanlagenanbindung (was aber sicherlich möglich ist). Wir können nicht garantieren, dass Ihre Schankanlage (auch wenn Sie unten aufgeführt ist) mit BONitSuite zusammenspielt. Alle durch ein "probieren" entstehenden Kosten sind auch im Falle einer Inkompatibilität vom Kunden zu tragen.

Wenn Sie in unserem näheren Einzugsgebiet (bis 50km um Wiener Neustadt) eine Schankanlage anbinden möchten, dann stehen wir Ihnen gerne persönlich Vor Ort dazu zur Verfügung. Berechnung der Arbeitszeit und Anfahrt nach Aufwand. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Da für eine Anbindung der Schankanlage an unser BONitSuite unbedingt jemand von der Schankanlagenfirma da sein muss um das System in den Debit-Modus umzustellen, ist hier eine Organisation Ihrerseits notwendig - jede separate Serviceanfahrt muss von uns extra in Rechnung gestellt werden.

Wenn Sie an Ihre BONitSuite Kasse eine Computerschankanlage anbinden möchten, dann benötigen Sie mindestens die Professionelle Version von BONitSuite und ein Zusatzmodul, welches Sie bei uns kostenlos erhalten. Zusätzlich muss die Schankanlage mit einer Kellneridentifikation (Kellnerschloss) ausgestattet werden um den zapfenden Bediener zu ermitteln.

Das BONit Schankanlagen-Zusatzmodul muss gestartet werden, nachdem die Schankanlage mit dem Computer verbunden und aktiviert wurde. Dieses Modul arbeitet ausschließlich mit dem E-Protokoll und nur im Debit-Modus. Der Debit-Modus erlaubt unabhängiges Zapfen und Bonieren. Bei der Endabrechnung wird festgestellt, ob zu viel gezapft oder zu viel boniert wurde und die Differenz mit der Bedienung abgerechnet.
Der Betriebsmodus "Kredit" wird von uns nicht unterstützt (Kredit = Zapffreigabe erst nach dem Bonieren).

Wir unterstützen zurzeit folgende E-Protokoll Schankanlagen im Debit Modus:
- WMF / Hogatron
- Grapos/Schankomat
- REDL Schanksysteme
- GRUBER Schanksysteme
- Schankanlagen der BrauAG
- KSC Kerschbaumer-Schwab Consulting OEG
- Apronti Bestellsystem (www.apronti.de)

Werden mehrere Zapfgeräte (Kaffeemaschine, Zapfhahn...) zusammen verwendet, dann ist eine so genannte ISB-Box notwendig, welche die Datenströme der einzelnen Zapfgeräte bündelt und gegenüber der Kasse als ein Endgerät auftritt. Moderne Schankbalken haben diese Elektronik bereits eingebaut und bündeln die einzelnen Endgeräte zu einem Datenstrom zur Kasse.
Die Verbindung zwischen Kasse und Schankanlage erfolgt mittels RS232 Anschluss. Hier ist meist ein speziell geschaltetes RS232 Kabel notwendig. Ggf. erhalten Sie das korrekt verschaltete Kabel direkt beim Schankanlagenmonteur.


Funktionsweise:

Die Artikelnummern werden von der ISB-Box in der Form "APPP" übergeben. Wobei A immer das Schank-Endgerät (1-8) und PPP immer die 3-stellige Artikelnummer darstellt. Haben Sie also eine Kaffeemaschine und einen Schankbalken, dann werden die Getränke vom Schankbalken zum Beispiel mit der Artikelnummer 1012 und die Artikel von der Kaffeemaschine zum Beispiel mit der Artikelnummer 2006 übergeben. Dem entsprechend müssen Sie auch in BONitSuite die Getränke mit derselben Artikelnummer anlegen.
Erhalten Sie die Daten direkt von der Schankanlage (nicht über eine ISB-Box), dann müssen die Artikelnummern trotzdem 4-Stellig, also ab 1001 übergeben werden. Artikelnummern unter 1001 werden von unserer Kasse nicht als Schankanlagen-Artikel behandelt.


Richtiges Format des E-Protokolls für die Programmierung der Schankanlage:


Unser Schankanlagen-Synchronisationstool erwartet die Daten der Schankanlagen in der Form KKAAAAMMMTTT.
KK = Kellnerkennung (2-stellig) ID 1 hat in BONitSuite immer Manager-Rechte
AAAA = Artikelnummer (4-stellig ab 1001 bis 9999)
MMM = Menge (3-stellig - also immer "001")
TTT = Tischnummer (3-stellig - wird von BONitSuite nicht verwendet, daher ist der Inhalt nicht wichtig)
Geben Sie diese Parameterbeschreibung Ihrem Schankanlagen-Monteur. Dieser wird die Schankanlage dann dem entsprechend programmieren.


Installation und Aktivierung:


Im BONitSetup müssen Sie die Funktion für Schankanlagen aktivieren und die entsprechende Schankanlage auswählen:
Setup Schankanlage

Das Zusatzmodul muss natürlich gestartet sein und die Parameter für die serielle Schnittstellenkommunikation müssen richtig eingestellt werden. Die Verbindungsparameter (Baud-Rate, Stoppbits etc..) erhalten Sie vom Schankanlagen-Monteur.





Sollten Sie das Schnittstellenprogramm VOR der Schankanlage starten, oder die Verbindung zur Schankanlage unterbrochen werden, sehen Sie dies an dem grünen Symbol mit einem blauen Rahmen. Normaler weise blinkt dieses. Wenn die Verbindung abgebrochen wurde, dann verschwindet der Rahmen nicht mehr. In einem solchen Fall beenden Sie das Modul und starten dieses neu. Sie werden in den meisten Fällen darauf hingewiesen, dass noch eine Instanz des Modules  „BONitWMFWatch“ aktiv ist. Es öffnet sich automatisch der Taskmanager von Windows, in dem Sie das Modul manuell beenden. Danach starten Sie das Modul wieder neu.

Sobald ein Getränk an der Schankanlage gezapft wird, übermittelt das Schnittstellenprogramm die Artikel in die Datenbank „Schankanlagen.mdb“ ins SOLL Konto. Wenn der Bediener diesen Artikel auf der Kasse bucht, dann wird dieser Artikel wieder in das HABEN Konto des Bedieners in dieselbe Datenbank geschrieben.

Am Tagesende kann im Büromodul im Menüpunkt „Schankanlagen Abrechnung“  ermittelt werden, ob zu viel gebucht oder zu viel gezapft wurde.

Hier die Ansicht im Büromodul:
 

Hier die Ansicht im Gastro-Modul (unter "Funktionen" zu finden):


Die Differenz-Liste kann für jeden Bediener separat oder für alle gemeinsam angezeigt werden.
Ein positiver Wert bei der Menge bedeutet, dass mehr gezapft wurde als an der Kasse verbucht wurde (Schulden)

Ein negativer Wert bedeutet, dass der Bediener weniger gezapft hat als er an der Kasse verbucht hat (Guthaben).

Mit dem ersten Button können Sie die Schulden und Guthaben auf eine Tischrechnung übernehmen und mit dem Bediener abrechnen.

Mit dem Button „Alle Einträge löschen (RESET)“ können alle Einträge in der Datenbank auf Null zurückgestellt werden.
Mit „Drucken“ drucken Sie das aktuell angezeigte Schank-Protokoll.

Wenn Sie das Apronti Bestellsystem (www.apronti.de) verwenden, dann erhalten sie von uns detaillierte Anleitung zur Installation.

Noch einmal eine wichtige Anmerkung zum Abschluss:
Die Einbindung einer Schankanlage in BONitSuite ist nur rudimentär vorhanden und wird von uns nicht aktiv angeboten. Die Anbindung ist zu komplex, um diese vom Kunden selber durchführen zu lassen. Wir geben daher keinen Support auf die Selbstinstallation der Schankanlagenanbindung. Wir können nicht garantieren, dass Ihre Schankanlage (auch wenn Sie oben aufgeführt ist) mit BONitSuite zusammenspielt. Alle durch ein "Probieren" entstehenden Kosten sind auch im Falle einer Inkompatibilität vom Kunden zu tragen.


Inhalt der Online Dokumentation:
 Systemanforderungen …
 Software Installation ...
 Wichtige Einstellungen ...
 BONit Suitestart ...
 BONit Online Update ...
 BONit Setup ...
 BONit Gastro ...
 BONit Büro / Backoffice ...
 BONit Pocket Mobile ...
 Problembehebung ...
 FAQ´s ...

 
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